Die Vertriebsmotivation zu Corona- Zeiten- 5 Tipps

Vertrieb zu Corona Zeiten stellt die Mitarbeiter vor große Herausforderungen: Entscheidungen werden vertagt, Budgets gekürzt und die gewünschten Ansprechpartner sind nur schwer oder gar nicht zu erreichen, da die Großzahl an Mitarbeitern im Home Office sitzt.

Kontakte zu anderen Menschen sind sehr stark eingeschränkt, sowohl privat, als auch beruflich. Dadurch, dass keiner weiß, wie sich das wirtschaftliche Umfeld in den nächsten Monaten entwickeln wird, ist die Entscheidungsfreudigkeit stark eingeschränkt. Das wirkt folglich lähmend und führt zu Demotivation, vor allem im Vertrieb.

Dieser Demotivation können Sie entgegenwirken, indem Sie sich folgende 5 Tipps zu Herzen nehmen:

 

1.Kommunikation

Ihr Vertriebsteam ist kurze und schnelle Wege bei der Kommunikation gewöhnt, was in Corona-Zeiten natürlich schwieriger ist. Sowohl Führungskräfte, als auch Mitarbeiter sind gefragt, wenn es um klare Kommunikation geht. Organisieren Sie regelmäßige und festgelegte Online-Meetings, die dafür gedacht sind, alle auf den Stand der Dinge zu bringen.

2.Nichts erzwingen

Als Vertriebler sollten Sie auch in diesen Zeiten keinen Verkauf erzwingen. Bleiben Sie ruhig und machen Sie sich bewusst, dass zurzeit jeder mit der Situation zu kämpfen hat. Dieser Gedanke sollten Ihnen das nötige Verständnis verschaffen, um Ihr Gegenüber zu verstehen und auch sich selbst. Helfen kann dabei auch die klare Kommunikation im Team.

 

3.Helfen Sie Ihrem Kunden!

Im Vertrieb sind Sie Versteher. Besonders zu Krisenzeiten ist Fingerspitzengefühl gefragt, denn für Ihren Kunden ist das eine belastende Situation, beispielsweise, wenn er Mitarbeiter in Kurzarbeit schicken oder sogar entlassen musste. Überlegen Sie sich, wie Sie Ihrem Kunden helfen können. Können Sie ihn eventuell entlasten? Beispielsweise durch das Aufschieben von Rechnungen oder durch Vorschläge von Alternativen. Der Kunde wird dadurch etwas entspannter und Sie haben somit eine gute Gesprächsgrundlage, mit der beide Parteien zufrieden sind. Vertrieb zu Corona kann eine Chance sein, sich für die Zukunft als Helfer zu positionieren.

 

4.Neue Kommunikationswege gehen

Es ist belastend, wenn Verkaufsgespräche und Meetings nicht mehr face-to-face stattfinden können. Trotzdem kann die Situation eine Chance sein, neue Kommunikationswege zu gehen:

  • Online- Meetings im Team und mit Kunden
  • Social Media als effizientes Mittel für Recherche und Kommunikation
  • Das Telefon als bevorzugtes Kommunikationsmittel

Über LinkedIn oder Xing können Sie wertvolle Inhalte verbreiten und gezielt nach Ansprechpartnern suchen. Sehen Sie diesen Weg also als Mittel, das Sie auch in Zukunft einsetzen können, um Präsenz zu zeigen und sichtbar im Netz zu werden.

5.Rituale im Unternehmen nicht vergessen

In jedem Unternehmen gibt es bestimmte Rituale, die vor der Corona-Zeit gelebt worden sind. Das kann beispielsweise das gemeinsame Mittagessen, die kleine Kaffeepause oder ein kurzes freundschaftliches Gespräch zu bestimmten Zeiten sein.

Diese Rituale sind in dieser Form natürlich nicht möglich und allein im Home Office hat man solche Dinge auch nicht auf dem Schirm. Versuchen Sie doch mal, diese Rituale virtuell zu veranstalten und weiter leben zu lassen. Das bedeutet, dass der Zusammenhalt des Teams nicht unter der Krise leiden sollte.

 

Wie sorgen Sie für konstante Motivation im Vertrieb zu Corona- Zeiten?

Ihre  Jana

Coaching Assistent 

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